Angebot

Problemerkennung und Bedürfnisklärung im Rahmen eines Erstgesprächs in Graz

Das Erstgespräch dient dem gegenseitigen Kennenlernen und beinhaltet die Besprechung des aktuellen Problems sowie der Anliegen aller Beteiligten. Es wird dann gemeinsam über das weitere Vorgehen entscheiden.
Je nach Problemstellung können
Eltern mit ihrem Kind oder auch alleine ein Informationsgespräch in Anspruch nehmen. Jugendliche können mit dem Einverständnis der Eltern/Sorgeberechtigten ohne Eltern zum ersten Termin erscheinen.

Gründe könne sein, Fragen zur psychischen und körperlichen Entwicklung vom Säuglings- bis zum Kinder- und Jugendalter, Erziehungsfragen, Hilfestellung bei Verhaltensproblemen von Kindern in Schule und Familie. Auch bei krisenhaften Situationen in der Familie, wie Scheidungen oder Geschwisterrivalität, Todesfall und Trauer, kann meine Hilfe beigezogen werden.
Jugendliche und junge Erwachsene erhalten meinen fachlichen Beistand bei Krisen in der Pubertät und Adoleszenz, Problemen mit der Geschlechtsidentität oder bei Schulstress, Prüfungsangst, Leistungsproblemen sowie Problemen in Lehre und Studium.

Abklärung und angepasste Diagnostik für unterschiedliche Störungsbilder

Eine vertiefte kinder- und jugendpsychiatrische Abklärung umfasst 4 bis 5 Sitzungen. Hier geht es darum, ein umfassendes Bild der Problematik zu gewinnen. Dazu gehören die Erhebung der Entwicklungsgeschichte, Verhaltensbeobachtung, Testdiagnostik und die Kenntnis der Familiendynamik. Nach Absprache und mit dem Einverständnis der Eltern und der Kinder/Jugendlichen werden auch Beobachtungen aus dem Umfeld (Hausärztin/Hausarzt, Kinderärztin/Kinderarzt, Schule, Lehrstelle) mit einbezogen.
Diagnostik und Verhaltensbeobachtung werden bei jüngeren Kindern mit freiem Spiel verbunden. Die Tests sind dabei auf die spezifischen Fragestellungen ausgerichtet (Entwicklungsstand, Intelligenz, Konzentrationsstörung, Wahrnehmungsstörung, Dyskalkulie, Legasthenie, fein- und grobmotorische Entwicklung, emotionale Entwicklung, spezifische psychopathologische Diagnostik).
Im Jugendalter wird die Abklärung ebenfalls dem Entwicklungsstand und der Art der Problemstellung angepasst. Das persönliche Gespräch steht hier oft im Zentrum. Es werden aber auch Testverfahren angewendet, wenn die Abklärung dies verlangt. Die Resultate der Abklärung werden abschließend mit den Eltern und den Kindern/Jugendlichen besprochen. Hier entscheidet sich, ob eine weiterführende Therapie notwendig ist.

Eine Abklärung erfolgt bei verschiedenen Störungsbildern wie:
Verdacht auf ADHS (Aufmerksamkeitsstörung mit Hyperaktivität)
Aggressivität
Verhaltensstörungen
Depressionen
Suizidalität
Angst- und Zwangsstörungen
Ticstörungen
Autismus
Beginnende Psychosen
Essstörungen (Anorexie, Bulimie und atypische Formen)
Traumatisierung
Selbstverletzendes Verhalten
Psychosomatische Störungen (z. B. gehäufte Kopf- oder Bauchschmerzen ohne körperliche Ursache) Enuresis (Einnässen)
Enkopresis (Stuhlverhalten, Stuhlschmieren)

und viele andere Störungsbilder!

Nachhaltige Veränderung durch Beratung und Therpie mit der Praxis für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Graz

Eine Therapie erfolgt je nach Alter des Kindes bzw. des/der Jugendlichen und je nach Art des Störungsbildes mit kreativ- , spiel-, verhaltens- oder gesprächstherapeutischen Ansätzen. Die Stärkung der eigenen Fähigkeiten ist dabei ein wichtiges Ziel. Mit Therapie können eingeschliffene Verhaltensmuster, die zum Hindernis geworden sind, geändert werden. Der Einbezug der Eltern durch begleitende Gespräche macht nachhaltige Veränderungen im familiären Beziehungsmuster möglich und unterstützt die Therapieerfolge.
Das kreative Spiel hat im Kindesalter eine herausragende Bedeutung. Es bietet dem Kind die Möglichkeit zur Verarbeitung negativer oder belastender Erlebnisse, zur Reflexion eigener Verhaltensweisen und zum Erlernen von Neuem.
Entspannungstechniken wie progressive Muskelrelaxation können helfen, Spannungen zu lindern, Nervosität und Ängste abzubauen.
Im Jugendalter gewinnt das therapeutische Gespräch an Bedeutung. Je nach Lebenssituation und Problemstellung kann eine Einzeltherapie sinnvoll sein, ohne dass weitere Bezugspersonen involviert werden.
Für gewisse Problemstellungen empfiehlt sich eine Elternberatung.
Manchmal ist eine medikamentöse Behandlung angezeigt. Dann werden Sie im Beratungsgespräch über Wirkungsweise, Risiken und Nebenwirkungen informiert und während der Behandlung entsprechend begleitet.