Liebe Besucherin,

herzlich Willkommen auf der Homepage der Praxis für Kinder- und Jugendpsychiatrie –
Dr. med. Aida Kuljuh in Leibnitz und in Graz.

Meine Praxis ist Anlaufstelle für Kinder, Jugendliche, Eltern, Angehörige und andere Berufsgruppen, die für ein bestimmtes Kind oder einen Jugendlichen sowie für eine Familie Hilfe suchen.

Warum Sie zu mir kommen sollten: Bei Auffälligkeiten im Verhalten oder in der Stimmung, bei belastenden Gedanken, Problemen in der Entwicklung oder in Situationen tiefer Not können Sie mit mir unter Einhaltung der Schweigepflicht und in einem entspannten und gemütlichen Umfeld Ihre Probleme besprechen.

Familiäre Krisen, aber auch Verhaltens- oder Entwicklungsprobleme können mit mir besprochen und angegangen werden.



Psychiatrische Beratung und Behandlung in Leibnitz und in Graz

Im Rahmen der Ausbildungen zur Ärztin für Allgemeinmedizin und Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie, später auch in der Ausübung der fachärztlichen Tätigkeit in Österreich und in der Schweiz, durfte ich mein Fachwissen erlangen und meine Erfahrungen sammeln.

Die Praxis für Kinder- und Jugendpsychiatrie – Dr. med. Aida Kuljuh wurde 2016 als Wahlarztpraxis in Graz gegründet und ab April 2022 dürfen wir uns auch über einen Kassenvertrag in Leibnitz freuen und können dadurch Kinder- und Jugendliche besser behandeln.

Meine Praxis ist Anlaufstelle für alle, die eine psychiatrische Beratung, Abklärung oder Therapie wünschen oder benötigen. Terminbuchungen können derzeit per E-Mail über kontakt@meinkind.at oder über die Webseite durch die Eltern oder Jugendlichen erfolgen. 

Im Einverständnis mit den Betroffenen können auch Ärzte, Behörden oder unterstützende Institutionen Kinder und Jugendliche anmelden. Das Angebot richtet sich des Weiteren an Fachpersonen oder Institutionen, die konsiliarische Dienste in Anspruch nehmen möchten.



Aidas Zugang in Leibnitz und in Graz

Als Kinder- und Jugendpsychiaterin lege ich viel Wert auf individuelle Anliegen, Wünsche, Probleme, Bedürfnisse meiner Patientinnen und Patienten. Jede Patientin, jeder Patient ist individuell und differenziert zu betrachten.
Ganz wichtig sehe ich die Klärung der Zielvorstellungen, welche wir im Verlauf berücksichtigen werden. Auf Wunsch verfolge ich mit meinen Patienten auch den multimodalen Therapieansatz, der bei vielen Störungsbilden, insbesondere bei Störungsbildern wie Aufmerksamkeitsstörungen seine Wirksamkeit zeigt.



Problemerkennung und Bedürfnisklärung im Rahmen eines Erstgesprächs in Leibnitz und in Graz

Unserer Reise beginnt mit einem Erstkontakt.
Ich werde mich hier Ihrer Lebensgeschichte annehmen, um Sie besser zu verstehen.

Egal, ob Sie Ängste haben, an Stimmungsschwankungen leiden, traurig sind, an einer psychotischen Depression leiden, sich selbst verletzen, sich selbst nicht mögen, sich in der Schule oder zu Hause nicht gut fühlen, aggressiv sind, mit ihrem Leben nicht zurechtkommen, werden wir gemeinsam und in aller Ruhe nach einer Lösung suchen.

Das Erstgespräch dient dem gegenseitigen Kennenlernen und beinhaltet die Besprechung des aktuellen Problems sowie der Anliegen aller Beteiligten. Je nach Problemstellung können Eltern mit ihrem Kind oder auch alleine ein Informationsgespräch in Anspruch nehmen. Jugendliche können mit dem Einverständnis der Eltern/Sorgeberechtigten ohne Eltern zum ersten Termin erscheinen.

Weitere Gründe könne sein, Fragen zur psychischen und körperlichen Entwicklung vom Säuglings- bis zum Kinder- und Jugendalter, Erziehungsfragen, Hilfestellung bei Verhaltensproblemen von Kindern in Schule und Familie. Auch bei krisenhaften Situationen in der Familie, wie Scheidungen oder Geschwisterrivalität, Todesfall und Trauer, kann meine Hilfe beigezogen werden. Jugendliche und junge Erwachsene erhalten meinen fachlichen Beistand bei Krisen in der Pubertät und Adoleszenz, auch bei Problemen mit der Geschlechtsidentität oder bei Schulstress, Prüfungsangst, Leistungsproblemen sowie Problemen in Lehre und Studium.


Abklärung und angepasste Diagnostik für unterschiedliche Störungsbilder in Leibnitz und in Graz

Im Verlauf geht es darum, ein umfassendes Bild der Problematik zu gewinnen.

Erhebung der Entwicklungsgeschichte, Verhaltensbeobachtung, Testdiagnostik und die Kenntnis der Familiendynamik. Nach Absprache und mit dem Einverständnis der Eltern und der Kinder/Jugendlichen werden auch Beobachtungen aus dem Umfeld (Hausärztin/Hausarzt, Kinderärztin/Kinderarzt, Schule, Lehrstelle) mit einbezogen.
Diagnostik und Verhaltensbeobachtung werden bei jüngeren Kindern mit freiem Spiel verbunden. Die Tests sind dabei auf die spezifischen Fragestellungen ausgerichtet (Entwicklungsstand, Intelligenz, Konzentrationsstörung,  Wahrnehmungsstörung, Dyskalkulie, Legasthenie, fein- und grobmotorische Entwicklung, emotionale Entwicklung, spezifische psychopathologische Diagnostik). Im Jugendalter wird die Abklärung ebenfalls dem Entwicklungsstand und der Art der Problemstellung angepasst. Das persönliche Gespräch steht hier oft im Zentrum. Es werden aber auch Testverfahren angewendet, wenn die Abklärung dies verlangt. Die Resultate der Abklärung werden abschließend mit den Eltern und den Kindern/Jugendlichen besprochen. Hier entscheidet sich, ob eine weiterführende Therapie notwendig ist. An Hand der Informationen aus Ihrer Lebensgeschichte formulieren wir eine Diagnose. Verständnis der Diagnose ist ein Dialog, der sich für Sie richtig anfühlen muss, bevor wir über Ihre Behandlung sprechen.

Eine Abklärung erfolgt bei verschiedenen Störungsbildern wie:
Verdacht auf ADHS (Aufmerksamkeitsstörung mit Hyperaktivität) , Aggressivität, Verhaltensstörungen, Depressionen, Suizidalität, Angst- und Zwangsstörungen, Ticstörungen, Autismus, Beginnende Psychosen, Essstörungen (Anorexie, Bulimie und atypische Formen), Traumatisierung, selbstverletzendes Verhalten, Psychosomatische Störungen (z. B. gehäufte Kopf- oder Bauchschmerzen ohne körperliche Ursache) Enuresis (Einnässen), Enkopresis (Stuhlverhalten, Stuhlschmieren) und viele andere Störungsbildern.


Nachhaltige Veränderung durch Beratung und Therapie mit der Praxis für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Leibnitz und in Graz

Mit Hilfe Ihrer Ressourcen entwerfen wir Ihren individuellen Behandlungsplan. Sehr hilfreich ist ein klarer Auftrag Ihrerseits. Deshalb ist es gut, wenn Sie sich selber, vorm Erstgespräch, diese Frage stellen und überlegen wie der Auftrag genau lauten soll. Es können auch mehrere Sätze sein, welche sie sich aufschreiben um sie nicht zu vergessen und mitbringen. Wir besprechen in jeder Sitzung Ziele, welche wir gemeinsam erreichen wollen. Ein laufender Dialog führt uns zur Auswahl von richtigen Therapieoptionen. Diese können ein Medikament sein, oder eine Gesprächstherapie. 

Wenn die Besserung eingetreten ist, sorgen wir gemeinsam für die Aufrechterhaltung der Genesung. 

Eine Therapie erfolgt je nach Alter des Kindes bzw. des/der Jugendlichen und je nach Art des Störungsbildes mit kreativ-, spiel-, verhaltens- oder gesprächstherapeutischen Ansätzen. Die Stärkung der eigenen Fähigkeiten ist dabei ein wichtiges Ziel. Mit Therapie können eingeschliffene Verhaltensmuster, die zum Hindernis geworden sind, geändert werden. Der Einbezug der Eltern durch begleitende Gespräche macht nachhaltige Veränderungen im familiären Beziehungsmuster möglich und unterstützt die Therapieerfolge. Das kreative Spiel hat im Kindesalter eine herausragende Bedeutung. Es bietet dem Kind die Möglichkeit zur Verarbeitung negativer oder belastender Erlebnisse, zur Reflexion eigener Verhaltensweisen und zum Erlernen von Neuem. Entspannungstechniken wie progressive Muskelrelaxation können helfen, Spannungen zu lindern, Nervosität und Ängste abzubauen. Im Jugendalter gewinnt das therapeutische Gespräch an Bedeutung. Je nach Lebenssituation und Problemstellung kann eine Einzeltherapie sinnvoll sein, ohne dass weitere Bezugspersonen involviert werden. Für gewisse Problemstellungen empfiehlt sich eine Elternberatung. Manchmal ist eine medikamentöse Behandlung angezeigt. Dann werden Sie im Beratungsgespräch über Wirkungsweise, Risiken und Nebenwirkungen informiert und während der Behandlung entsprechend begleitet.
Das Medikationsmanagement ist manchmal ein notwendiger Teil des Plans, aber sie haben immer Wahlmöglichkeiten. Jede Person reagiert anders auf Medikamente und hat das Recht die richtige Behandlung zu finden um zu genesen.

Kleinkinder, Schulkinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr können sich bei psychischen Problemen jeglicher Art bei mir melden.


Termine nach Vereinbarung
Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit!


Dr. med. Aida Kuljuh
Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie
Ärztin für Allgemeinmedizin